Warum ist das Elsass zweisprachig ?
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Zweisprachigkeit ist das simultane Dasein zweier Sprachen auf dem gleichen Boden oder/und bei einer selben Person. Im Elsaß handelt es sich um Deutsch und Französich. Was die deutsche Sprache anbelangt, ist sie, wie überall im deutschsprachigen Raum, unter zwei Formen vorhanden: die Mundart (elsässer- oder lothringerdeutsch, auch Platt gennannt) und Hochdeutsch. Deutsch wird von etwa 100 Millionen Menschen gesprochen, nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz, in Österreich, in Luxemburg, in Ostbelgien, Südtirol, Rumänien, Rußland und Kazakhstan.

Deutsch wird im Elsaß und Ostlothringen seit dem 4. Jahrhundert gesprochen.

Französich hat sich mit der Annexion des Elsaß im 17. Jahrhundert durch Frankreich, zuerst sehr langsam, dann sehr rasch nach dem zweiten Weltkrieg verbreitet. Es wird geschätzt, daß zur Zeit der Französichen Revolution Französich von weniger als 300 Personen in Straßburg gesprochen war.

Das Ziel der "Rene Schickele-Gesellschaft" ist den deutschen Pfeiler der deutsch-französichen Zweisprachigkeit im Elsaß und in Ostlothringen zu fördern, weil  die Existenz dieses deutschen Pfleilers zur Zeit massiv bedroht ist.

Die Rene Schickele-Gesellschaft ist keine politische Partei, sondern ein reiner Kulturverein, der auf allen Ebenen, ob regional oder national, oder europäisch, oder international für die Sache der deutschen Sprache (Mundart und Hochdeutsch) im Elsaß und in Ostlothringen eintritt.

Sprachenkarte des Elsaß und Lothringens

Sprachenatlas des Elsaß

Sprachengrenze in Lothringen

Sprachenkarte Frankreichs

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